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Was ist Blutdruck?

Der Blutdruck wird oft auch, besonders von Medizinern, als Gefäßdruck bezeichnet. Der Grund dafür ist, dass es sich beim Blutdruck im engeren Sinne um den Druck des Blutes in einem Gefäß handelt.

Der Blutkreislauf des Menschen wird durch zwei sich voneinander unterscheidende Druckverhältnisse bestimmt. In der Regel geht es bei Messungen um den so genannten arteriellen Druck, der in den großen Adern herrscht. Dieser wird meist am Oberarm gemessen, also ungefähr auf Höhe des Herzens. Ein anderes Druckverhältnis ist der zentralvenöse Druck, der, wie der Name schon sagt, in den Venen herrscht.

Der Blutdruck wird in der Einheit mmHg angegeben, was soviel wie Millimeter Quecksilbersäule bedeutet. Dabei wird der arterielle Druck mit zwei Werten angegeben, dem systolischen und dem diastolischen Wert. Ersterer beträgt im Normalfall etwa 100 bis 130 mmHg, der diastolische Wert sollte ungefähr 60 bis 85 mmHg betragen. Bei nach oben oder nach unten abweichenden Werten wird von zu niedrigem oder zu hohem Blutdruck gesprochen. Ist ein abweichender Wert die Regel, so sollte dies dem Arzt vorgestellt werden, da es sich um ein gesundheitliches Problem handeln könnte, das einer Abklärung bedarf.

Bei einigen Menschen ist der niedrige Blutdruck Veranlagung und bringt kaum Probleme mit sich. Typisch sind bei niedrigem Blutdruck zum Beispiel Schwindelgefühl, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Ein hoher Blutdruck wird oft durch ein schnelles Schlagen des Herzen begleitet, oft machen sich auch Kopfschmerzen und Übelkeit bemerkbar. Von zu hohem Blutdruck spricht man, wenn die Werte generell über 140 mmHg liegen. In der Regel werden zur Regulierung des Blutdrucks Medikamente verschrieben, die von einer Änderung des Lebensstils begleitet werden müssen. Reduzierung von Stress, fettarmes Essen und Verzicht auf Genussmittel sind die typischen Empfehlungen bei hohem Blutdruck, niedriger Blutdruck wird zusätzlich durch viel Bewegung an der frischen Luft therapiert.